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#11998008 Jan 26, 2016 at 10:16 PM · Edited over 6 years ago
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Hallo zusammen,
in den letzten Tagen bin ich immer wieder Schriftsteller mäßig beschäftigt und ich möchte euch gerne daran teil haben 😀
Stück für Stück werde ich diese Geschichte hier veröffentlichen :)

Ich hoffe euch wird es gefallen ^^
Und wer was dazu sagen möchte, möchte ich bitten es per inGame Nachricht, hier per pn, durch einen neuen Tread zu sagen oder bei WhatsApp, weil ich den neuen Teil als neuen Tread immer dadrunter setzen möchte.

Viel Spaß beim lesen ;)
LG Kahlan


P.S. Diese Geschichte ist CopyRight© by me
und über Feedback würde ich mich sehr freuen ;)


Percy:
Meereskinder - Assasine
RB2 - 105 - 105 - 104
#11998011 Jan 26, 2016 at 10:17 PM · Edited 6 years ago
42 Posts
Eine Kämpferin in Perfect World

In einem Land, namens Perfect World lebte ein kleines Mädchen die ihren 6. Geburtstag gefeiert hatte und träumte immer zu ans Kämpfen. Ihr Name ist Kahlan.

In einem kleinem Dorf am Rande von Tellus lebte Kahlan mit ihren Eltern. Ihr Vater brachte ihr den Umgang mit den Schwertern bei, obwohl ihre Mutter dagegen war. Sie sollte lieber die Heilmagie erlernen.

Kahlan spielte im Garten, als ihre Mutter sie rief. „Kahlan, Liebes, komm mal bitte zu mir.“ und sie ging zu ihr. „Wir werden jetzt üben!“ „Muss das sein? Ich will lieber Kämpfen!“ sagte Kahlan empört. „Ja, das weiß ich!“ sagte die Mutter. „Ich hab es eingesehen, das der Schwertkampf dir im Blut liegt. Aber dennoch… es wird dir später von großen Nutzen sein, wenn du meine Heilmagie erlernst.“ Kahlan war überrascht über den Sinneswandel ihrer Mutter und meinte: „Ich werde darüber nachdenken.“ und ging in ihr Zimmer.

Am nächsten Morgen, beim Frühstück. „Mutter, ich habe darüber nachgedacht und bin damit einverstanden. Aber das Magietraining darf mein Kampftraining nicht beeinträchtigen.“ sagte Kahlan bestimmend. „In Ordnung.“ sagte die Mutter. „Wann sollen wir anfangen?“ „Nach dem Mittag.“ sagte der Vater. „Nach dem Frühstück werden wir anfangen mit 'echten' Schwertern zu trainieren.“ „Endlich!“ dachte sich Kahlan und konnte es kaum noch abwarten.

Nach dem Frühstück ging Kahlan in ihr Zimmer und hatte sich fertig gemacht, danach ging sie zum Übungsplatz wo ihr Vater schon auf sie wartete und das Training begann…

10 Jahre später…

„Kahlan, Liebes“, sagte die Mutter. „Wir sind sehr stolz auf dich! In den letzten Jahren hast du sehr viel gelernt… nun ist es soweit!“ „Nächste Woche starten die Prüfungen für junge Kämpfer und Heiler.“ sagte der Vater. „Wenn du dich bereit fühlst, werde ich dich heute noch dafür anmelden.“ Kahlan überlegte nicht lange und sagte: „Ich bin so was von bereit dafür! Ich kann es kaum abwarten!“

So zog ihr Vater los und ging nach Tellus ins Schloss um seine Tochter anzumelden. Er konnte sie ohne Schwierig-keiten anmelden und ging zurück ins Dorf, um die Guten Nachrichten zu verkünden. Doch… kurz vorm Eingang des Dorfes wurde Kahlan's Vater überfallen. Kahlan sah dies und eilte ihrem Vater zu Hilfe… aber leider etwas zu spät… Er war schwer verletzt und obwohl sie ihre Heilmagie einsetzte, konnte sie ihm nicht helfen… Mit seiner letzten Kraft holte er die Schriftrolle aus seiner Tasche. „Hier Kahlan, deine Anmeldung…“ sagte er und gab ihr die Schriftrolle. „Ich hab… dich… lieb…“ sagte er mit seinem letzten Atem. „Ich hab dich auch lieb, Vater.“ sagt Kahlan weinend und hielt ihn fest in ihren Armen. Als ihre Mutter über den Dorfplatz ging, sah sie, dass Kahlan über jemanden gebeugt war und ging zu ihr. Je näher sie kam, um so deutlicher wurde das Geschehen und brach dann weinend zusammen. Kahlan sah auf und sah ihre Mutter und versuchte sie zu trösten. „Ich habe alles versucht, was ich konnte, um Vater zu retten, aber die Wunden waren zu tief.“ sagte sie zu ihrer Mutter und nahm sie in den Arm. „Danke, mein Schatz. Ich weiss dies zu schätzen.“ sagte sie zu ihrer Tochter.


Percy:
Meereskinder - Assasine
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#12004837 Jan 28, 2016 at 07:39 PM · Edited 6 years ago
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Nach einigen Minuten der Trauer brachten Kahlan und ihre Mutter, ihren verstorbenen Vater zu ihrem Haus, um ihn für die Trauerfeier vorzubereiten. Bei den Nachbarn und Freunden hatte es sich bereits herumgesprochen und alle halfen dabei den Dorfplatz vor zubereiten. Am Abend waren alle Vorbereitungen erledigt und die Trauerfeier ging bis ins Morgengrauen.

Am Nachmittag ging Kahlen zum Übungsplatz, um etwas zu trainieren. Sie hatte sich vorgenommen, die Leute zur Rechenschaft zu ziehen, die ihrem Vater das Leben genommen hatten. Doch zuerst musste sie die Prüfungen absolvieren.

5 Tage später…

„Morgen ist es soweit… Wir sollten nun los, um Rechtzeitig da sein zu können.“ sagte die Mutter und suchte ein paar Sachen zusammen. „Ja, und danach werde ich die Leute suchen gehen die uns Vater genommen haben.“ sagte Kahlan darauf. 2Kahlan, sei vorsichtig dabei, denn bei solchen Aktionen kann man schnell auf den Pfad der Rache gelangen.“ erwiderte die Mutter besorgt und nahm ihre Tochter in den Arm.

So zogen die Zwei los, zum Schloss. Alle Dorfbewohner wünschten Kahlan viel Glück und verabschiedeten sich. Nach einem Tagesmarsch waren Kahlan und ihre Mutter in Tellus angekommen. Kahlan staunte nicht schlecht als sie die Stadt und das Schloss sah. Sie marschierte direkt zum Schloss um sich zu registrieren, damit Kahlan an dieser Prüfung teilnehmen kann. „Danke für ihr Kommen. Dieser junge Herr wird ihnen ihr Zimmer im Schloss zeigen. Ihre Mutter kann natürlich mit in ihrem Zimmer wohnen.“ sprach der Herr an der Anmeldung und zeigte auf den jungen Mann hinter ihnen. Kahlan bedankte sich und nahm ihre Unterlagen. „Hier entlang, bitte.“ bat der junge Mann, nahm die Tasche und ging voran. Kahlan und ihre Mutter folgten ihm und richteten sich im Zimmer ein.

Bevor Kahlan's Mutter etwas sagen konnte ging Kahlan aus dem Zimmer. Sie wollte das Schloss erkunden aber noch mehr die Trainingsräume finden. Nach 1 Stunde des Suchens hatte sie es gefunden und fing mit ihrem Training an.

Nach einer Weile kam ein anderer Kämpfer rein. Kahlan unterbrach ihr Training. „Kämpf mit mir!“ forderte er sie auf, aber Kahlan lehnte ab und meinte: „Es ist nicht gestattet vor den Prüfungen zu Kämpfen!“ und ging. Er staunte nicht schlecht über ihre Entschlossenheit, als Kahlan an ihm vor bei ging. „Glückwunsch, Kahlan! Du hast soeben den 1. Teil bestanden.“ Kahlan drehte sich um und sah ihn genauer an. „Danke.“ sagte sie „mhh… ihr seid keiner von der Gruppe, die Morgen ihren Showkampf haben… ihr gehört zu den Prüfer, ihr seid der Prinz!“ Er nickte und gab ihr damit recht. „Gut erkannt“ sagte er lächelnd. „Du solltest dich besser ausruhen. Morgen wird ein langer anstrengender Tag.“ So ging Kahlan auf ihr Zimmer.

Am nächsten Morgen, nach dem Frühstück, ging Kahlan in die Prüfungsarena neben dem Schloss. Dort warteten schon die anderen darauf, dass sie geprüft werden. Alle fühlten sich wie auf einem Turnier, in dieser großen Arena. Kahlan lies dies alles kalt, denn sie hatte ein klares Ziel. Sie wollte die Mörder ihres Vaters finden…

Einige Minuten später kam der Prinz und bat Kahlan und 3 weitere Kämpfer zu sich. „Ihr 4 werdet nun gemeinsam gegen einen starken Gegner kämpfen!“ sagte er zu ihnen während die anderen den Platz räumten. Einer der Kämpfer meinte: „Wie sollen wir gemeinsam kämpfen? Wir kennen uns gar nicht!“ „Du musst heraus finden was die anderen können.“ sagte Kahlan darauf. „Wann geht es los?“ fragte sie direkt weiter. „Jetzt gleich.“ sagte der Prinz „macht euch bereit“! Und ging zu den anderen nach oben, Kahlan nahm ihre Schwerter in die Hand und machte sich kampfbereit. Kurz darauf nahm einer der anderen drei seine Waffe, die Dolche, in die Hände und stellte sich neben Kahlan und wartete darauf das ihr Gegner erscheint. „Kommt schon ihr zwei. Wollt ihr uns im Stich Lassen?“ fragte Kahlan die anderen und zögernd machten sich die anderen beiden auch bereit, aber Kahlan Spürte ihre Angs. „Reißt euch zusammen Jungs, uns wird schon nichts passieren.“ sagte Kahlan zu den beiden. „Wenn die Gefahr zu groß wird, werden die Prüfer es beenden!“ Die Kämpfer sahen sie an, doch die Worte konnten ihnen ihre Angst nicht nehmen.


Percy:
Meereskinder - Assasine
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#12010493 Jan 30, 2016 at 12:53 PM · Edited 6 years ago
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Plötzlich bebte der Boden. Da kam das Monster, welches die vier bekämpfen mussten. Kahlan sprach ihren Schutzzauber 'Krav Maga' aus. Danach stärkte sie sich mit 'Klingenwirbel', 'Adrenaline Starre' und 'Verstümmelungsminuett' und der Kämpfer mit den Dolchen sprach seinen Nutzzauber 'Kriegsbemalung' aus und für sich selbst sprach er 'Wolftotem', Hohe Konzentration' und 'Taube Nerven'. Kaum waren die beiden mit ihren Zaubersprüche fertig, stand das Monster vor ihnen und Kahlan griff ohne zu zögern an. Zwischendurch stellte sie zwei Heilpflanzen hin. Bei jedem Angriffe den Kahlan machte, merkte sie, dass sie gestärkt wurde und das fand sie gut. Dann kamen aus die anderen beiden endlich dazu und sprachen ihre Schutz- und Nutzzauber aus und griffen an. Zwischendurch sprach Kahlan 'Besiegelte Wiederbelebung', ein Schutzzauber der etwas anderen Art. Die drei Mitkämpfer schauten verwirrt um sich. Sie sahen 2 Grüne Kugeln um sich, liesen sich aber nicht länger davon in die Irre führen und griffen weiter an.

Nach 20 Minuten erbitterten Kampfes ging das Monster in die Knie und verschwand. Sie hatten es geschafft, dachten die vier. Bis plötzlich eine Schockwelle die Gruppe um warf. Kahlan stand verärgert auf und zögerte keinen Moment, um das neu erschienene Monster zu attackieren. Sie sprang in die Luft und drehend ging sie auf den Boden. Der Prinz staunte nicht schlecht, denn es ist unüblich, dass Lehrlinge die Technik 'Arme Nier' beherrschen. „Ich dachte es wäre nur eins!?“ sagte der Kämpfer mit den Dolchen. „Offensichtlich nicht…“ meinte Kahlan. „Los, auf die Beine und Angriff!“ So stürzten sie sich auf das Monster und brauchten nicht lange bis es besiegt war. Nach dem Sieg schauten sie sich zufrieden an. „Die beiden können ja doch was.“ dachte sich Kahlan und kicherte. „Ich bin Kahlan, ihr habt gut gekämpft.“ sagte sie lächelnd. „Danke.“ sagten die drei leicht aus dem Atem geraten. „Ich bin Percy. Freut mich dich kennenzulernen.“ sagte der mit den Dolchen. „Ich bin ein Assassine von dem Volk der Meereskinder.“ „Ich bin ein Krieger von dem Menschenvolk und mein Name ist Bradien.“ „Und ich heiße Tidus und bin ein Dämmerklingen-Kämpfer von den Nachtschattenvolk.“ „Wem gehörst du an?“ fragte Percy neugierig. „Ich bin eine Seekerin von dem Volk der Erdwächtern, allerdings beherrsche ich auch Zauber von den Mystiker.“ Die drei schauten sie etwas verwirrt an… „Meine Mutter ist eine Mystikerin. Von ihr hab ich diese Fähigkeiten gelernt. Und mein Vater ist… ähm war ein Seeker…“ und Kahlan sah traurig Richtung Boden. Bevor sie sich weiter unterhalten konnten, kam der Prinz zu ihnen. „Ihr habt euch alle tapfer geschlagen. 2 waren nur etwas nervös und 2 von euch ziemlich ängstlich… Ihr wart in der Lage die Nervosität bei Seite zulegen und eure Angst zu überwinden, zumindest zum Teil. Und einer von euch hat mich sogar von den Socken gehauen.“ sprach der Prinz. „Das werde wohl ich gewesen sein.“ meinte Kahlan und trat hervor. „Ihr wollt sicher wissen woher und warum ich den Angriff 'Arme Nier' kenne und anwenden kann.“ Der Prinz war überrascht und schaute sie verdutzt an… „Mein Vater brachte mir das bei.. 2 Wochen bevor man ihn tötete…“ fuhr Kahlan fort und begann leise an zu weinen. Percy ging zu Kahlan… „Das tut mir Leid… ich kann deinen Schmerz nachvollziehen… Mir wurden auch meine Eltern genommen. So hat man es mir zumindest immer gesagt…“ Kahlan schaute ihn darauf nur an und eine Träne lief in ihrem Gesicht runter, die Percy vorsichtig weg wischte. „Mmhh...“ ertönte auf einmal „Ich habe euch vier jetzt lange genug beobachtet.“ sagte der Prinz und die vier drehten sich zu ihm. „Bei Kahlan und Percy habe ich keinerlei Bedenken. Ihr zwei könnt von nun an euch frei Entscheiden was ihr tun und machen wollt. Ihr habt bestanden!“ Kahlan und Percy freuten sich und die anderen beiden schauten erwartungsvoll den Prinz an. „Und was ist mit uns beiden?“ fragte Tidus nach einer kleinen Weile. „Ihr zwei müsst leider in ein paar Tagen euer Können erneut beweisen.“ antwortete der Prinz. „Eure Darbietung war… nicht ganz ausreichend und ihr hattet zu viel Angst vor unbekannten Gegebenheiten…“ Bradien und Tidus waren etwas enttäuscht, aber könnten seine Entscheidung schon verstehen und die vier gingen in ihre Gemächer.

Dort angekommen machte Kahlan sich ausgehfertig, denn sie wollte sich mit Percy treffen. 5 Minuten später kam ihre Mutter rein. „Herzlichen Glückwunsch, meine Liebe.“ sagte sie zu ihrer Tochter voller Stolz und nahm sie in den Arm. „Wie dein Vater zu seiner Zeit. Und wie ich sehe willst du mit jemanden ausgehen.“ „Ja, das stimmt.“ sagte Kahlan freudig „Wir wollen essen gehen und dann mal schauen was noch so kommt.“ Kahlan's Mutter fing an zu kichern. „Das erinnert mich, an deinen Vater und mich, wo wir so alt waren wie du. Nur sei vor 10 Uhr wieder im Schloss, da ihr sonst draußen übernachten müsst.“ sagte sie. „Mach dir keine Sorgen, das werden wir.“ meinte Kahlan und verabschiedete sich von ihrer Mutter. Danach machte sie sich auf den Weg.


Percy:
Meereskinder - Assasine
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#12017483 Feb 01, 2016 at 05:50 PM · Edited 6 years ago
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Am Brunnen im Schlosspark angekommen wartete der Assassine Percy bereits auf Kahlan. Zur Begrüßung überreichte er ihr eine rotfarbene Blume, die Kahlan freudig annahm und sie gingen zu einem Restaurant. Als es Abend wurde, gingen sie beim Mondschein im Park spazieren und unterhielten sich ausgiebig. Während sie sich unterhielten, kam es Kahlan so vor, als würde sie Percy schon lange kennen. Und auch Percy hatte dieses Gefühl. Nach einer Weile blieben sie an einer Stelle der Burgmauer stehen und schauten in die Nacht hinein. Nach einigen Minuten wandte sich Percy zu Kahlan, berührte sie sanft am Hals und Kahlan spürte wie ihr Herz kräftiger schlug, während Percy sie küsste. Auf einmal ertönten die Glocken der Kirche. Es war schon kurz vor 10 Uhr Nachts und die beiden gingen ins Schloss.

Am nächsten Tag...

„Kahlan, ich werde gleich nach Hause gehen. Ich würde mich freuen wenn du mich begleitest.“ sagte Kahlan's Mutter nach dem Frühstück. „Und dein neuer Freund kann gerne mitkommen.“ „Ich werde ihn jetzt gleich fragen, ob er mit mag.“ sagte sie freudig und stürmte aus ihr Zimmer. Auf dem Weg zu Percy's Zimmer liefen sie sich in die Arme. „Guten Morgen, Percy.“ sagte Kahlan gut gelaunt. „Dir auch einen guten Morgen.“ erwiderte Percy erfreut. „Magst du mich und meine Mutter nach Hause begleiten?“ fragte Kahlan. „Ja, gerne.“ antwortete Percy. „Dort wolltest du doch mit deiner Suche beginnen, richtig?“ „Richtig… die, die das meinem Vater angetan haben werden nicht so einfach davon kommen.“ antwortete Kahlan und sie gingen in Richtung von Kahlan's Zimmer. Als die beiden ankamen, ging die Tür auf und Kahlan's Mutter kam raus. „Ach, da bist du ja… schon…“ und Kahlan's Mutter brach ihren Satz ab. „Was ist los?“ fragte Kahlan und schaute ihre Mutter fragend an. Aber sie Schwieg. „ Tut mir Leid…“ sagte sie nach paar Minuten. „Ich wurde nur an meine Vergangenheit erinnert...“ „Tut mir Leid, wenn ich sie erschreckt habe…“ sagte Percy darauf und wollte sich zurück ziehen, aber Kahlan hatte was dagegen und hielt ihn fest. Im gleichen Moment hatte Kahlan's Mutter ihre Tasche genommen und ging gedankenversunken in Richtung Haupttor. „Warte kurz hier…“ meinte Kahlan zu Percy und ging zu ihrer Mutter. „Mutter, warte.“ rief Kahlan ihr hinter her und sie blieb daraufhin stehen. „Was ist denn auf einmal los? Du sagtest doch das er mit kommen könnte…“ sagte Kahlan. „Es ist… nichts gegen ihn persönlich… nur seiner Artgenossen…“ sagte Kahlan's Mutter und sie war den Tränen nahe. „Lass uns die Vergangenheit ruhen und erstmal nach Hause gehen, ok?“ versuchte Kahlan ihre Mutter zu beruhigen. Sie Atmete einmal tief durch und sagte: „Ok, lass uns gehen.“ und ging erstmal zu Percy rüber. „Tut mir wirklich Leid, wollte dich nicht verunsichern oder so was. Mein Name ist Mysteria. Freut mich dich kennenzulernen.“ „Die Freude ist ganz meiner Seits.“ sagte Percy freundlich. „Mein Name ist Percy. Darf ich Ihnen die Tasche ab nehmen?“ fragte er höflich, nahm die Tasche und sie gingen zusammen los.

Im Dorf angekommen, trauten Kahlan und Mysteria ihren Augen kaum, denn ihr Haus stand in Flammen. Kahlan und Mysteria waren wie versteinert und konnten es nicht fassen, dass Ihr Haus brannte. Auch die Dorfbewohner fühlten sich machtlos. Percy stellte die Tasche an die Seite und schaute sich nach einer Wasserquelle um. Nach kurzer Zeit fand er einen kleinen Brunnen und mit der Kraft des Meeres sorgte Percy dafür, dass das Wasser sich zum brennenden Haus bewegte, um das Feuer zu löschen. Jeder der das sah, war davon fasziniert. Klatschten in die Hände und jubelten. „Unglaublich!“, „Wahnsin!“, „Fantastisch!“ riefen die Dorfbewohner kreuz und quer. „Danke, das du unser Haus gerettet hast.“ sagte Kahlan als sie zu Percy ging. „Zumindest das, was noch übrig ist…“ „Das mit dem Haus tut uns sehr leid.“ sagte einer der Dorfbewohner, der zu ihnen kam. „Den Brandstifter konnten wir noch rechtzeitig fassen, den wir auf frischer Tat erwischt haben.“ „Wo ist der jetzt?“ fragte Kahlan. „Komm mit, ich bringe dich zu ihm.“ sagte der Dorfbewohner und sie gingen zu dem Haus wo der Gefangene war. Im Keller des Hauses wurde provisorisch eine Zelle gebaut in dem sie den Brandstifter eingesperrt hatten. Kahlan schaute sich den Brandstifter an und er sie… „Warum lebt die noch?“ murmelte der Brandstifter vor sich hin. Kahlan schaute ihn verärgert an. „Wie war das?“ fragte sie mit verärgerter Stimme. „Ich sag nur soviel…“ begann der Brandstifter zu sagen. „du und deine Familie, ihr gehört nicht nach Perfect World.“ und kehrte ihr den Rücken zu. Verärgert ging Kahlan hinaus. „Und hat er dir was erzählt?“ fragte Mysteria als sie Kahlan sah. „Er sagte nur das unsere Familie nicht nach Perfect World gehöre…“ antwortete Kahlan bedrückt und ging in den Garten. Percy folgte ihr und Mysteria sorgte für eine Unterkunft. Kahlan saß auf einen Baum, auf dem Sie mit ihrem Vater ein Baumhaus gebaut hatten. Percy kletterte hinauf und nahm Kahlan in den Arm. Da fing Kahlan an, leise zu weinen und Percy versuchte sie zu trösten. Am Abend saßen die beiden immer noch im Baumhaus. Da kam Mysteria vorbei und sagte: „Kahlan, Percy? Wir können heute Nacht bei Chepi übernachten...“ und ging wieder. Kahlan und Percy blieben noch eine kleine Weile und gingen dann auch zu Chepi rüber. Die Nachbarin Chepi hatte zufällig gesehen, wie Kahlan und Percy zu ihr kamen und öffnete ihnen die Tür. „Kommt rein ihr Lieben. Das Abendessen ist gerade fertig geworden.“ sagte sie freundlich, umarmte Kahlan und Percy zur Begrüßung und sie gingen zusammen ins Esszimmer zum Tisch, wo Mysteria bereits wartete.

Am nächsten Morgen stand Kahlan sehr früh auf und ging zum Haus, um einige Andenken zu suchen, die das Feuer über-standen hatten. Nach 2 Stunden hatte sie schon einen Karton voll und es waren noch einige Sachen mehr, die eingesammelt werden wollten. Nach einer Weile kam Percy zu ihr, mit einen Tablett in der Hand. Kahlan war so vertieft, dass sie ihn erst gar nicht bemerkte. „Oh! Hallo Percy.“ sagte sie leich erschrocken. „Tut mir Leid. Ich hatte dich nicht bemerkt…“ „Schon gut.“ unterbrach Percy sie. „Ich habe dir dein Frühstück mitgebracht.“ und lächelte sie an. „Danke, hab die Zeit ganz vergessen.“ sagte Kahlan, ging zu Percy rüber und aßen dann zusammen das Frühstück. Anschließend half Percy die Sachen aus zusortieren. Erst am Abend waren die beiden fertig und voller Ruß. „Jetzt sind wir endlich fertig.“ meinte Kahlan erschöpft. „Danke für deine Hilfe.“ und freute sich, dass Percy bei ihr war. „Lass uns Morgen die Kisten rüber bringen.“ schlug Percy vor. „In Ordnung. Dann wollen wir uns mal waschen gehen.“ sagte Kahlan und schnappte sich Percy's Hand bevor er sich zurück ziehen konnte und ging zu einem see. Kaum am See angekommen zog sich Kahlan ihre Sachen aus und sprang ins Wasser. Percy war es etwas unangenehm und wollte lieber wieder zurückgehen und Kahlan bemerkte es. „Na komm schon, das Wasser ist herrlich.“ sagte sie und schwamm ein paar Runden. Da gab Percy sich einen Ruck, zog seine Sachen aus und ging dann auch ins Wasser. Kurz darauf wuschen die beiden ihre Sachen und legten sie zum trocknen auf den Steg. Danach schwammen sie paar Runden im See und trollten herum. Nach einer Weile setzten Kahlan und Percy sich auf dem Steg und schauten sich den Sonnenuntergang an, dabei lehnte Kahlan sich an Percy's Schulter und er nahm sie in den Arm. Als sie und die Sachen trocken waren zogen sich an und gingen zu Chepi's Haus, wo sie schon zum Abendessen erwartet wurden. Kahlan erzählte ihrer Mutter, was sie so an Wertsachen noch retten konnte.


Percy:
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#12035361 Feb 06, 2016 at 09:04 AM · Edited over 6 years ago
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Am nächsten Tag brachten Kahlan, Percy und zwei weitere Helfer die ganzen Kartons zu Chepi rüber. Da tauchte auf einmal der Gefangene auf. Er konnte sich befreien und stand bewaffnet vor Kahlan. „Was willst du?“ fragte Kahlan ihn. „Deinen Tod.“ antwortete er trocken und schwang sein Schwert. Kahlan nahm ihr Schwert und blockte den Angriff damit ab. Im selben Moment stoß sie ihn weg, so dass er hinfiel und sie bedrohte ihn mit ihrem Schwert. „Du solltest mich lieber nicht wütend machen…“ sagte Kahlan mit verärgerter Stimme. „Ich bin so oder so Tod…“ murmelte der Gefangene. „Also gut… mein Name ist Seymour, mein Auftraggeber ist eine Gruppe von Assassine auf der Wolkenmeerinsel. Sie haben mich in Archosaur aufgegriffen… und verlangten von mir und meinen Freunden, dass wir euch töten.“ sagte er. Kahlan traute ihren Ohren kaum, nahm das Schwert beiseite. Seymour stand daraufhin auf. Kahlan schaute zu Percy rüber. „Er gehört nicht dazu.“ sagte Seymour. Kahlan war erleichtert dies zu hören. „Das was ich euch beiden angetan habe, werde ich nie gut machen können. Aber ich kann euch helfen, diese Bande aus den Verkehr zu ziehen.“ sagte er. Kahlan misstraute ihm und ging zu Percy rüber, währenddessen gingen die zwei Helfer zu Seymour, um auf ihn auf zupassen. „Alles in Ordnung?“ fragte Percy besorgt. „Ja, alles in Ordnung…“ antwortete sie. „Ich hab nun eine Spur zu den Drahtzieher. Das ist eine Gruppe aus Assassinen, die sich irgendwo auf der Wolkenmeerinsel verstecken.“ „Von dieser Insel habe ich schon mal gehört, aber mir wurde es damals immer verboten dort hin zu gehen.“ sagte Percy darauf. „Assassine töten Assassine…“ murmelte er vor sich hin. Da kam einer der Beiden, die auf Seymour aufpassten und wollte wissen was mit ihm nun passieren sollte. „Er soll wieder eingesperrt werden.“ meinte Kahlan „Ich traue dem nicht.“ „Alles klar.“ sagte der Helfer und ging mit Seymour zu dem Haus und Kahlan und Percy brachten die letzten Kisten rüber.

Nach dem Mittagessen machten sich Kahlan und Percy daran, das abgebrannte Haus abzureißen. Dabei half das ganze Dorf und am Abend war schon die Hälfte geschafft. „Wollen wir wieder zum See?“ fragte Kahlan. Percy grinste nur und die beiden wollten sich grad auf den Weg machen, als Kahlan's Mutter sie rief: „Kahlan, warte bitte!“ sagte die Mutter und reichte ihrer Tochter einen Korb. „Hier, das werdet ihr brauchen.“ sagte sie weiter und lächelte die beiden an. „Dankeschön.“ sagten Kahlan und Percy und freuten sich. „Viel Spaß euch zweien.“ sagte die Mutter „Bis später.“ und ging ins Haus und Kahlan machte sich auf den Weg zum See, mit Percy an der Hand. Nach ein paar Runden saßen die Beiden wieder auf dem Steg. „Hoffentlich ist es in Ordnung, wenn ich das Haus meiner Mutter erst wieder aufbaue bevor wir los ziehen…“ sagte Kahlan auf einmal. „Klar ist das in Ordnung.“ sagte er. „Ich werde dir gerne dabei helfen.“ und gab Kahlan einen Kuss.


Percy:
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#12044077 Feb 08, 2016 at 09:51 PM · Edited over 6 years ago
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4 Wochen später…

Kahlan hatte gerade die letzten Sachen im Wohnzimmer platziert, als Percy zu ihr kam. „Seymour möchte dich sprechen.“ sagte er. „Er muss warten.“ sagte Kahlan darauf. „Jetzt werde ich Mutter erst mal das Haus zeigen.“ Kahlan ging zur Tür hinaus und wollte ihre Mutter holen, da stand Seymour vorm Haus… Kahlan beachtete ihn nicht und ging zur Nachbarin um ihre Mutter abzuholen. Seymour ging ihr hinterher und wurde von Percy abgefangen. „Lass sie in Ruhe, Kahlan wird schon zu dir kommen, wenn sie fertig ist.“ sagte er zu Seymour. Seymour sah Percy verärgert an. „Wie lange soll ich denn noch warten?“ und ging beleidigt weg.

Kahlan ging ins Haus und wurde von Chepi in Empfang genommen. „Hallo Kahlan, deine Mutter ist im Garten.“ sagte sie freundlich. „Danke, Chepi.“ sagte Kahlan freudig und ging in den Garten. „Hallo Mutter.“ sagte Kahlan, „Ich… nein Wir sind fertig mit dem Haus. Komm mit, ich möchte dir gerne alles zeigen.“ und freute sich. „Oh, wie schön. Dein Vater wäre sehr Stolz auf dich.“ sagte Kahlan's Mutter und ging zu ihrer Tochter. Gemeinsam gingen sie zum neuen Haus und Kahlan zeigte ihr alle Zimmer. „Ich weiß nicht was ich sagen soll… das habt ihr richtig toll gemacht. Danke Kahlan und den anderen auch.“ sagte die Mutter und umarmte ihre Tochter. Als Percy ins Haus kam ging Kahlan's Mutter zu ihm, umarmte ihn auch und bedankte sich. „Gern geschehen.“ sagte Percy mit einem Lächeln im Gesicht. Danach gingen sie in den Garten, wo Kahlan und Percy eine Grillparty vorbereitet hatten. Alle die geholfen hatten waren da und auch die Freunde. Zusammen feierten sie den Wiederaufbau. Immer wieder tauchte Seymour auf und schlich um her, als ob er irgend etwas suchen würde. Gegen 1 Uhr nachts gingen die letzten Gäste nach Hause. Kahlan's Mutter brachte die Sachen rein und Kahlan half dabei. Auf einmal erschien Seymour und bedrängte Kahlan's Mutter, als sie die letzten Teller holen wollte. Seymour spielte mit den Dolchen in seinen Händen und Kahlan's Mutter rief ihren Teufel Chihyu, der sich schützend vor ihr stellte. Seymour griff den Teufel an und nach 2 Hieben war es besiegt. Kahlan's Mutter rief schnell ihren Talfürsten herbei, damit es sie schützen konnte. „Kahlan, ich kann Kampfgeräusche hören…“ sagte Percy zu ihr und Kahlan sah in den Garten, wo die Kampfgeräusche her kamen. „Mutter!!“ schrie Kahlan erschrocken und rannte zu ihr. Percy rannte hinterher. Seymour wollte aus dem Garten fliehen, aber Percy hatte was dagegen und hielt ihn auf. Seymour grinste nur, denn sein Ziel hatte er erreicht. Kahlan war bei ihrer Mutter und versuchte sie zu retten… „Kahlan.“ sagte die Mutter „du wirst es nicht schaffen… der Dolch… ist… vergiftet…“ ihre Kraft schwindete, doch Kahlan wollte dies nicht akzeptieren… Sie versuchte alles um das Gift zu bekämpfen… vergebens… „Ich liebe.. dich… meine Tochter…“ sagte die Mutter mit ihrer letzten Kraft, bevor sie in den ewigen Schlaf viel… „Mutter! Nein! Du darfst nicht sterben!“ sagte Kahlan weinend. Percy bekam das am Rande mit, aber er musste aufpassen, denn Seymour war ihm ebenbürtig im Kampf. Wutentbrannt stand Kahlan auf, nahm ihre Schwerter und passte Seymour's Angriff auf Percy ab. Daraufhin machte sich Seymour unsichtbar, aber Kahlan benutzte 'Strahlende Sicht' und anschließend griff sie Seymour mit 'Arme Nier' an, wie von Sinnen. Durch die Wucht des Angriffs wurde er umgehauen und flog ungünstig gegen einen Holzstapel.

Als Kahlan wieder zu sich kam, stand Percy vor ihr und hielt sie fest. „Was hab ich getan…“ flüsterte Kahlan und lies ihre Schwerter fallen. „Du hast mir im Kampf gegen Seymour geholfen.“ sagte Percy mit leiser ruhiger Stimme. „Es war ein Versehen, ein Unglück. Er wollte fliehen und du wolltest ihn nur aufhalten.“ und versuchte Kahlan zu beruhigen. Dabei hielt er sie fest, aber sanft mit den Armen fest. Kahlan liefen die Tränen übers Gesicht und sie hielt sich an Percy fest. Durch den Kampflärm war die Nachbarin Chepi wach geworden und ging rüber. „Um Himmels Willen! Was ist hier passiert?“ sagte Chepi erschrocken, als sie in den Garten kam. Percy sah auf und wandte seinen Blick zu Seymour rüber und dann zu Kahlan's Mutter. Chepi schaute sich genauer um… und sie konnte erahnen was passiert war. „Lasst uns ins Haus gehen…“ meinte Chepi und ging mit Kahlan ins Haus. Percy nahm Kahlan's Schwerter und ging auch ins Haus. Chepi brachte den beiden ein Glas Wasser. „Wieso bist du nicht so aus der Fassung?“ fragte Chepi, als sie Percy das Glas reichte. „Weil…“ Percy steckten die Worte fest… „Weil wir Assassine… darauf trainiert werden als Kinder.“ sagte er bedrückt. „Ich bin nicht Stolz darauf…“ senkte den Kopf, stellte das Glas auf den Tisch und ging zum Garten.

Der Nächste Tag…

Percy war immer noch im Garten, als Kahlan erwachte. Er hatte die Wunden an den Körpern der Toten versorgt und Kahlan's Mutter ein Kleid angezogen. Sie lag auf der Gartenbank, als ob sie nur schliefe. Percy saß auf der Wiese und es sah so aus als würde er ein Ritual abhalten. Kahlan ging zu ihm. „Morgen, Kahlan.“ sagte Percy. „Konntest du etwas schlafen?“ „Morgen, Ich habe kaum geschlafen…“ antwortete sie und setzte sich neben ihm. „was machst du da?“ fragte sie interessiert. „Ich meditiere, um die Ereignisse besser verarbeiten zu können.“ antwortete er. „Solltest du vielleicht auch mal versuchen.“ setzte sich vor Kahlan, nahm ihre Hände und zusammen haben die beiden etwas meditiert. In der Zwischenzeit war Chepi aufgestanden und hatte das Frühstück vorbereitet. Dann ging sie raus zu Kahlan und Percy, um die beiden zum Tisch zu holen. Nach dem Frühstück ging Chepi los, um die Trauerfeier zu Organisieren. In dieser Zeit untersuchten Kahlan und Percy Seymour's Sachen und sie fanden eine Karte der Wolkenmeerinsel, wo das Versteck der Bande eingetragen war. Am Nachmittag wurde Kahlan's Mutter zur letzten Ruhe gebettet, neben ihren Vater. Am Abend wurde Seymour aus dem Garten geholt und auf einem Scheiterhaufen verbrannt und es blieben nur 2 Dorfbewohner da, um auf das Feuer auf zu passen.


Percy:
Meereskinder - Assasine
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#12095669 Feb 23, 2016 at 05:47 PM · Edited over 6 years ago
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7 Tage Später…

Schon früh am Morgen fing Kahlan an, das Haus von oben nach unten abzuschließen und ging danach zu Chepi rüber, um ihr den Haustürschlüssel zu geben, damit sie auf das Haus aufpassen konnte. Percy wartete bereits am Dorfausgang auf Kahlan. Als Kahlan zum Ausgang ging, war das halbe Dorf da, um sie zu verabschieden. Kahlan und Percy zogen, nach der Verabschiedung, nach Osten, um die Wolkenmeerinsel zu suchen. Ihren ersten halt machten die beiden in Tellus. Sie mussten dort ein paar warme Sachen und etwas Proviant kaufen, denn sie mussten durch ein Gebiet mit Schnee und Eis. Da es schon spät geworden war, blieben die beiden in Tellus. Am nächsten Tag zogen sie weiter gen Osten. Um weiter Richtung Osten zu gelangen, mussten die beiden zurück zu den Moderwälder. Von dort ging es dann Richtung Norden bis sie weiter nach Osten konnten. Kahlan und Percy waren zwar noch ein ganzes Stück entfernt von dem eisigen Gebiet, auf dem Echopfad, aber sie konnten den eisigen Wind schon Spüren. Sie gingen noch einige Meter weiter, bis Percy stehen blieb. Er kramte im Rücksack nach den warmen Sachen, denn ihm war es schon zu kalt. Kahlan dagegen fand es noch recht angenehm. Percy zog sich die wärmeren Sachen an und sie gingen dann weiter. Als die Nacht langsam hereinbrach, wurde es Kahlan dann auch zu kalt, sodass sie ihre warmen Sachen anzog. Zusammen suchten sie sich einen Unterschlupf und fanden diesen im Vergessenem Heiligtum. Am nächsten Morgen machten sich Kahlan und Percy auf den Weg zur Kalten Bucht, um mit einem Boot auf die Wolkenmeerinsel zu fahren. Am nordwestlichen Ufer, hinter den Bergen, legten sie an. Kahlan und Percy legten erstmal die warme Kleidung weg. Danach nahm Kahlan die Karte aus der Tasche, die sie bei Seymour gefunden hatten. Das Versteck war von Bergen umgeben und es gab nur einen Zugang laut Karte. Kahlan und Percy beschlossen an der Nordseite den Berg zu erklimmen, um von Oben die Lage zu prüfen. Percy hatte das Boot sicherheitshalber versteckt und die beiden machten sich auf den Weg zum Versteck. Um zum Versteck zu gelangen, mussten sie das Deslatio-Gebiet durchqueren. Dies ist eine Wüste, wo es nur so wimmelte vor Monstern und einigen Assassine, die dort Jagen. Kahlan und Percy warteten, bis die Assassine weg waren. Danach gingen sie in Richtung des Verstecks. Am Fuße des Berges angekommen, war es schon Dunkel geworden und sie suchten sich erstmal einen sicheren Unterschlupf. Am nächsten Morgen sind sie den Berg hinauf geklettert. Das Lager, welches die beiden sehen konnten, war sehr übersichtlich, nur ein paar Zelte standen da und eines mit irgendwelchen Banner. Kahlan suchte einen anderen Platz auf, um die Leute im Lager besser belauschen zu können. „Wo bleibt eigentlich Seymour?“ fragte einer laut im Lager. „Keine Ahnung…“ tönte es aus einem der Zelte. Auf einmal kam eine Frau aus dem Zelt mit dem Banner. „Seit ihr jetzt endlich leise!“ ermahnte sie, „Ich hab keine Lust wieder eine neue Lagerstelle zu suchen, nur weil sie uns wegen eures Geschreis gefunden haben…“ und ging wieder ins Zelt. Kahlan und Percy kletterten vorsichtig runter und gingen hinter das Zelt mit den Banner, um zu lauschen. „Wann kommt Vater eigentlich wieder?“ fragte eine Kinderstimme. „Das weiß ich nicht mein Schatz…“ sagte die Frau. Da ging einer der Assassine in das Zelt. „Ich hoffe du hast gute Nachrichten.“ sagte die Frau „Mein Mann, unser Anführer, Seymour, ist schon seit 6 Wochen weg…“ murmelte sie. „Tut mir Leid, aber ich habe seine Spur in einem Dorf nahe Tellus verloren…“ sagte der Assassine. Kahlan und Percy zogen sich zurück in ihren Unterschlupf, um den nächsten Schritt zu planen. „Wer hätte das gedacht…“ murmelte Percy. „Der Anführer höchst persönlich war das…“ „Wir sollten den Ältesten der Meereskinder aufsuchen.“ sagte Kahlan. „Wir müssen sie aufklären.“ „Wir können einfach rüber schwimmen. Die Hauptstadt ist auf der großen Nachbarinsel.“ sagte Percy und zeigte in Richtung Osten. Also machten sie sich auf den Weg. Nach einigen Metern hielt Percy an und wandte sich zu Kahlan. „Jetzt nicht erschrecken.“ meinte er und benutzte seine Fähigkeit 'Stromlinie'. Kahlan wunderte dies nicht, da sie ja wusste dass er zu den Meereskinder gehört. „Halt dich an mir fest.“ sagte Percy. „Schnell, wir wurden entdeckt.“ Kahlan heilt sich an Percy fest und er schwamm mit ihr, so schnell er konnte. Etwa 500 m vor der Insel Rasende Fluten blieben die Verfolger stehen und kehrten verärgert um. „Das möchte ich auch können…“ meinte Kahlan. Percy grinste. „Mal sehen was die Ältesten sagen.“ sagte er.

Auf dem Weg zur Stadt wurden Kahlan und Percy von 4 Wachen angehalten. „Bitte folgt uns.“ sagte einer der Wachleuten. „Wir sollen euch zum Ältesten führen.“ und sie stellten sich um die beiden und gingen dann zusammen zum Ältesten. „AH! Da sind ja die zwei die über das Meer geschwommen sind. Was führt euch hier her?“ sprach der Älteste. Kahlan und Percy verneigten sich und fingen an zu erklären. Nach etwa einer Stunde war der Älteste auf dem neusten Stand. „So so… da haben sie sich also versteckt.“ murmelte der Älteste. "Wachtmeister!“ rief er und der Wachtmeister erschien. „Ja bitte, Ältester?“ fragte er. „Mach eine große Gruppe deiner besten Kämpfer bereit! Wir werden diese Bande jetzt endgültig einfangen!“ befahl der Älteste und der Wachtmeister machte sich auf den Weg. „Die 4 Wachen die euch zu mir gebracht haben, werden euch nun zu eurer Unterkunft bringen, wo ihr euch erholen könnt. Und wenn ihr noch Fragen oder Wünsche habt, so tragt sie mir Morgen vor.“ sprach der Älteste. „Vielen Dank.“ sagten Kahlan und Percy zusammen und gingen mit den Wachen zur Unterkunft.


Percy:
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#12164256 Mar 13, 2016 at 10:28 PM · Edited over 6 years ago
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Der nächste Tag…

Am Morgen klopfte es an der Tür zu Kahlan's und Percy's Zimmer, als sie noch schliefen. Percy stand auf, zog sich was über und ging zur Tür. Es war der Wachtmeister. „Guten Morgen, Sir. Sie und Miss Kahlan sollen bei bei der Ergreifung der Bande mit dabei sein. Dies wünscht der Älteste.“ sprach der Wachtmeister. „So sei es.“ sagte Percy. „Wann soll es los gehen?“ „So bald ihr fertig seit.“ antwortete der Wachtmeister und ging. Percy ging zu Kahlan, die noch am schlafen war und weckte sie sanft mit einem Kuss. Nach dem sich Kahlan und Percy fertig gemacht hatten und etwas gegessen hatten, gingen sie zum Wachtmeister. Als die beiden grad das Stadttor passieren wollten, wurde Percy vom Ältesten gerufen. „Geh nur. Ich werde hier warten.“ sagte Kahlan und Percy ging zum Ältesten. „Dies ist für dich und deine Freundin.“ sagte der Älteste und überreichte Percy eine kleine Schachtel. „Du wirst schon wissen wozu es fähig ist.“ fuhr der Älteste fort. „Vielen Dank.“ sagte Percy und verneigte sich. Danach ging er zu Kahlan. „Was wollte der Älteste von dir?“ fragte Kahlan neugierig. „Nichts besonderes.“ meinte Percy. „Nicht besonderes?“ fragte Kahlan verwundert. „Und was ist das für eine Wertvoll aussehende Schachtel?“ Percy fing an zu grinsen. „Das ist nur eine Kleinigkeit.“ sagte er, öffnete die Schachtel und ging hinter Kahlan, um ihr was um zu hängen. „Hier, das musst du mir umhängen, um etwas Magie frei zu setzen.“ meinte Percy und lächelte und so nahm Kahlan das andere Amulett und schaute es sich an. Kurz darauf machte sie es ihm um und sie spürte die Kraft des Meeres. Es ist sanft und dennoch kräftig, ruhig und dennoch laut, tobend. Kahlan war ganz fasziniert davon. Nach 10 Minuten gingen die beiden an den Strand, wo der Wachtmeister auf sie wartete. „Gut, da seit ihr ja. Hier ist der Plan.“ fing der Wachtmeister an und erklärte allen die Abläufe. Danach ging es auch sofort los. Aber Kahlan war durch die vergangenen Ereignisse ziemlich erschöpft und Percy ging zum Wachtmeister. „Ist es wirklich zwingend erforderlich, dass wir mitkommen?“ fragte er und schaute besorgt zu Kahlan rüber. Der Wachtmeister überlegte… „Es ist zwar der Wunsch vom Ältesten, dass ihr mitkommt… aber ihr könnt ruhig hier bleiben. Ich werde das nach dem Auftrag mit dem Ältesten klären.“ sagte der Wachtmeister. „Vielen Dank und viel Erfolg.“ sagte Percy und ging zu Kahlan, die im Sand saß und zum Meer schaute, voller Sehnsucht, und setzte sich neben sie. „Mir fehlen meine Eltern…“ murmelte Kahlan und Tränen fingen an, über ihr Gesicht zu laufen. Daraufhin stand Percy auf. „Komm, ich möchte dir etwas zeigen.“ sagte er und reichte ihr seine Hand. Kahlan nahm seine Hand und Percy half ihr auf. Zusammen gingen sie ins Wasser, denn das was Percy ihr zeigen wollte, war etwas außerhalb von Rasenden Fluten. Sie schwammen zu dem südlichen Teil einer kleinen Nachbarinsel, die Schrein der Gezeiten genannt wurde. „Ab hier müssen wir tauchen.“ sagte Percy. „Dieses Amulett, es ermöglicht dir, wie die Meeres-kinder, Unterwasser zu atmen und einige unserer Fähigkeiten kannst du auch verwenden.“ sagte er lächelnd weiter. „Ich… ich kann es spüren, was du meinst. Es ist… unbeschreiblich!“ sagte Kahlan und wurde traurig. „Kahlan.“ sagte Percy und hob sanft ihren Kopf an. „Du bis nicht alleine! Ich werde immer für dich da sein!“ fuhr er fort und gab ihr einen Kuss. „Danke.“ sagte Kahlan leise und erwiderte den Kuss. Danach tauchten sie unter und schwammen noch ein kleines Stück, bis sie an einen verborgenen Ort kamen, wo eine Art von Altar stand mit zwei Gedenksteinen. „Wir sind da.“ sagte Percy. „Diesen Ort suchte ich immer auf, wenn ich traurig war…“ „Es ist schön hier…“ sagte Kahlan und Percy suchte nach zwei Steinen und einen Stift. „Hier, du kannst diese Steine beschriften und dazu legen.“ sagte Percy und gab ihr die Steine und den Stift. „Danke, das werde ich machen.“ sagte Kahlan und beschriftete die Steine direkt. Auf den einen Stein schrieb sie 'Zu Eheren meiner Mutter Mysteria' und auf den anderen schrieb sie 'Zu Ehren meines Vaters Tristan'. Danach legte Kahlan die Steine neben die von Percy und zusammen beteten sie für Kahlan's Eltern und auch für Percy's Eltern. Nach einer Stunde kehrten die beiden zurück und machten sich einen ruhigen Tag.

Am nächsten Morgen stand Percy früh auf und machte das Frühstück fertig. Von dem Geruch der Brötchen wurde Kahlan wach. „Das riecht aber gut!“ sagte Kahlan als sie in die Küche kam. „Guten Morgen, Percy.“ fuhr sie gut gelaunt fort. „Dir auch einen guten Morgen. Gut geschlafen?“ fragte Percy. „Recht gut… hatte nur einen etwas seltsamen Traum.“ antwortete Kahlan und Percy schaute sie neugierig an. „Es fing an, dass ich hier alleine aufgewacht bin und ein Zettel lag auf dem Nachttisch. Da stand, dass du auf mich am Strand wartest. Also hab ich mich fertig gemacht und ging zum Strand. Als ich da an kam, standest du da und schautest zum Meer hinaus. Ich ging dann näher zu dir, aber bevor ich da war hattest du dich umgedreht, nahmst meine Hände und knietest dich vor mir hin und hattest mich etwas gefragt, wo drauf ich Rot anlief im Gesicht. Danach bin ich wach geworden.“ erzählte Kahlan und Percy schaute sprachlos aus. „Der Traum wirkte so real…“ fügte sie noch hinzu und sah nachdenklich aus. Percy sah auch etwas nachdenklich aus und wusste nicht so recht, wie er darauf reagieren sollte. Nach dem Frühstück wollten die beiden zum Übungsplatz, um später darüber zu reden. Auf dem Weg dorthin wurden sie von einem Boten aufgehalten. „Guten Morgen Kahlan und Percy. Der Älteste schickt mich. Ich soll euch Bescheid sagen, dass ab dem heutigen Mittag die Befragungen statt finden werden und euch steht es frei mit Anwesend zu sein, da ihr auch davon Betroffen seid.“ sagte der Bote. „Danke.“ sagte Kahlan und Percy sagte: „In Ordnung. Wir werden es uns überlegen.“ Und so gingen die drei ihres Weges… Am Übungsplatz angekommen fing Kahlan direkt mit dem Training an und konnte Percy dazu animieren mit zu machen. Nach etwa zwei Stunden beendeten sie das Training, um nach dem Mittag-essen bei den ersten Befragungen dabei zu sein. Diese Befragung fing mit der Anführerin an und ging gut 1½ Stunden, leider ohne nennenswerte Ergebnisse. Enttäuscht ging Kahlan raus, zum Strand und schaute zum Meer hinaus. Nach einer Weile kam Percy und setzte sich neben sie und sie saßen dort bis spät in die Nacht.

7 Tage später…

Die Befragung der Gefangenengruppe dauerte immer noch an. Es schien kein Ende geben zu wollen. Da hatte Kahlan den Entschluss gefasst mit der Anführerin alleine zu sprechen. Der Älteste willigte ein, in der Hoffnung, dass sie etwas zum Motiv herausfinden könne. So ging Kahlan in den Raum wo die Befragungen satt fanden. Nach 5 Minuten wurde die Anführerin rein gelassen. Sie setzte sich vor Kahlan auf den Stuhl. Kahlan sah sie an, holte die Dolche hervor, mit denen ihre Mutter getötet wurde, und legte sie auf den Tisch, der zwischen den Beiden stand. Als die Anführerin die Dolche sah, war sie ganz erschrocken und Tränen liefen über ihr Gesicht. „Na schön… du hast gewonnen…“ sagte die Anführerin seufzend. „Wir wollten nur das Uralte Gesetzt der Reinheit schützen…“ „Und dafür mussten meine Eltern sterben?“ fragte Kahlan entsetzt. „Dies habe ich nie Entschieden… das hatte mein Mann immer...“ Kahlan stand auf und ging raus, denn sie hatte genug gehört. Kurz darauf öffnete sich die Tür hinter Kahlan und die Anführerin kam raus. „Warte!“ sagte sie zu Kahlan. „Die hier hast du vergessen.“ fuhr sie fort und reichte ihr die Dolche. „Mir werden die eh gleich weggenommen… Du scheinst eine gute Person zu sein… und außerdem ist es Brauch, dass der Sieger die Waffe des Verlierers bekommt.“ Kahlan nahm wortlos die Dolche und die Anführerin wurde von den Wachen weggebracht. Danach ging Kahlan zum Strand, um nachzudenken. Als die Sonne langsam unter ging, war Kahlan immer noch nicht zurück und Percy machte sich Sorgen um sie. Da macht er sich auf dem Weg zum Strand. Als er am Strand ankam, war Kahlan nicht mehr da. Percy überlegte wo sie noch sein könnte und ihm viel nur der Geheimen Ort ein, den er ihr gezeigt hatte. So machte er sich auf den Weg dorthin. Kurz bevor Percy ankam, wurde er von einem Lilafarbenen Wesen aufgehalten. Es schien etwas oder jemanden zu beschützen. Da tauchte Kahlan hinter einem Felsen hervor. „Percy!“ sagte sie, schwamm zu ihm und umarmte hin. In der Zwischenzeit verschwand das Wesen. Percy schaute sich nach diesem Wesen um und konnte es nicht finden. „Was war das für ein Lilanes Wesen?“ fragte Percy. „Das war der Teufel Chihyu… ein Mystisches Wesen, was die Mystiker rufen können. Als meine Mutter starb hat sie… mir anscheinend all ihre Fähigkeiten gegeben…“ sagte Kahlan. „Und dies wurde mir erst heute bewusst…“ „Mach doch nicht so ein trauriges Gesicht. Das ist doch schön, dass deine Mutter dir noch ein Andenken geben konnte.“ sagte Percy und versuchte sie auf zu muntern. „Wenn du jemanden brauchst, um zu reden, werde ich für dich da sein.“ fügte er noch hinzu.

So vergingen Tag um Tag, Woche um Woche, bis Kahlan es geschafft hatte die Trauer um ihre Eltern zu bewältigen und Percy wich nicht von ihrer Seite. In dieser Zeit bereisten sie auch die ganze Welt von Perfect World und hatten an ihren Fähigkeiten gearbeitet, um sie zu perfektionieren.


Percy:
Meereskinder - Assasine
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#12214289 Mar 28, 2016 at 06:07 PM · Edited over 6 years ago
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4 Jahre später…

Auf ihrer Reise kamen sie auch an Archosaur vorbei, der größten und mächtigsten Stadt von Perfect World. Als Kahlan und Percy weiter Reisen wollten, wurde eine Ausgangssperre über die ganze Stadt verhängt. Die ganze Stadt war deswegen in Aufruhr. Percy und einige anderen Stadtbewohner gingen zum obersten Befehlshaber General Summer, um die Gründe für diese Sperre zu erfahren. „Was ist hier los?“ fragte Percy, als er als erstes da war. „Dies ist nur eine Vorsichtsmaßnahme.“ sagte der General und die Stadtbewohner gingen erleichtert zurück. Nur Percy wollte dies nicht glauben. „General, was ist der wahre Grund für die Sperre?“ fragte Percy und Kahlan kam auch dazu. „Ihr zwei seid nicht von hier…“ sagte der General. „Nein, sind wir nicht. Kahlan kommt aus dem Reich der Erdwächter und ich vom Reich der Meereskinder.“ sagte Percy. „Ich wollte eigentlich heute nach Hause reisen…“ murmelte Kahlan. „Ich würde euch ja gerne weiter reisen lassen… aber wenn ich dies tue werden die Bewohner einen Aufstand machen.“ sagte der General leicht bedrückst. „Mmhh… vielleicht könnt ihr mir in dieser Lage helfen. Kommt bitte mit.“ sagte der General nach einigen Minuten und die drei gingen in das Büro von General Summer. „Schaut, meine Späher haben hier im Norden eine große Armee des Tyrannenlords gesichtet.“ sagte der General und zeigte auf den Berg des Schildkrötengottes, Nördlich vom Orchideentempel. „Ich brauch Leute, die keine Angst vor Gefahren haben.“ meinte der General, schaute Kahlan und Percy an und fragte: „Würdet ihr zwei mir, bei der Bekämpfung, helfen? Ich habe bereits in alle Reiche Boten ausgesandt, mit der Bitte um Unterstützung.“ Kahlan und Percy dachten kurz darüber nach und willigten ein. „Ich danke euch.“ sagte der General erleichtert und erklärte ihnen sein Vorhaben. „Hoffentlich kommen aus allen Reiche viele Leute…“ meinte Kahlan. „Das Hoffe ich auch… wenn sie nicht kommen… wird Archosaur dem Erdboden gleich gemacht. Und dann wird ganz Perfect World im Chaos versinken.“ sagte der General. Kahlan ging raus, in den Nördlichen Teil der Stadt und kletterte auf die Stadtmauer. Da es schon dunkel geworden war konnte sie nicht viel erkennen. Nur zig dutzend Lichter am Horizont, >>das muss die feindliche Lagerstelle sein<< dachte sich Kahlan und blieb lange da stehen.

In dieser Nacht hatte Percy einige Vorbereitungen im Südöstlichen Teil von Archosaur getroffen, denn er wollte sein persönliches Glück weiter ausbauen. Als Kahlan am Morgen aufwachte, war sie alleine im Zimmer. Sie machte sich fertig und als Kahlan los gehen wollte, um Percy zu suchen, stand er vor der Tür und Kahlan hatte nicht damit gerechnet. „Guten Morgen, mein Schatz.“ sagte Percy mit einen lächeln im Gesicht. „Dir auch guten Morgen.“ erwiderte Kahlan erfreut. „Komm, ich möchte dir was zeigen.“ sagte Percy erfreut und reichte Kahlan seine Hand. Zusammen gingen sie dann in den südöstlichen Stadtteil. Je näher sie kamen, desto aufgeregter wurde Percy und auch Kahlan wurde langsam nervös. Kurz bevor die zwei um die letzte Ecke gingen, verband Percy ihr die Augen und Kahlan wurde noch nervöser. Er führte sie in ein Herz aus Rosen, dort nahm er ihr die Augenbinde wieder ab und Kahlan traute kaum ihren Augen; überall waren Herzen aus Rosen verteilt, selbst im Wasser schwammen Rosenherzen. „Das ist wunder schön!“ sagte Kahlan fasziniert und Percy kniete sich vor ihr hin, mit einem Strauß aus roten Rosen in der Hand, hin und sagte: „Kurz nach dem ich dich Kennen lernte, konnte ich mir ein Leben ohne dich nicht mehr vorstellen und in den vergangenen Jahren wurde es mir deutlicher. Und deswegen möchte ich dich fragen… Willst du meine Frau werden?“ Und Percy reichte Kahlan den Rosenstrauß hoch. Kahlan nahm den Strauß, zog ihn direkt hoch und küsste ihn. „Ja, das will ich!“ sagte Kahlan überglücklich. Sie gingen zu einer Decke, die auf der Wiese lag und feierten dies und überlegten sich wo sie heiraten wollten.

5 Tage später…

Am frühen Nachmittag gingen Kahlan und Percy spazieren. Nach etwa einer halbe Stunde kam eine Stadtwache zu ihnen. „Der General möchte, dass ihr zwei ihn aufsucht.“ sagte die Stadtwache. „Er ist in seinem Büro.“ fügte er noch hinzu und ging zurück auf seinen Posten. So machten sich Kahlan und Percy auf dem Weg zum General. Als sie am Gebäude ankamen standen dort viele neue Gesichter und die beiden mussten sich durch fragen, um ins Gebäude zu kommen. „Guten Tag, General Summer.“ begrüßten ihn Kahlan und Percy „Sind das alle die uns unterstützen sollen?“ fragte Percy. „Guten Tag, Kahlan und Percy.“ grüßte der General zurück. „Ja, das ist aber nur die Hälfte von denen die zugesagt haben. Die anderen befinden sich noch auf dem Weg hierhin.“ sagte der General und die beiden staunten nicht schlecht. „Wann werden die anderen eintreffen?“ wollte Kahlan wissen. „Voraussichtlich in 2 Tagen.“ antwortete der General, „Ich möchte euch bitten mir bei der Registrierung und Gruppierung zu helfen.“ „Ich helfe Ihnen gerne dabei.“ sagte Kahlan ohne zu zögern. „Ich werde auch mithelfen.“ sagte Percy. „Vielen Dank.“ sagte der General. „Wir sollten erstmal alle registrieren und unterbringen.“ meinte Percy. „Einverstanden.“ stimmte der General zu, „Percy und ich werden dafür Sorgen, dass die Kämpfer sich in eine Reihe aufstellen und du Kahlan kannst dann Name, Herkunft und Kampfstil notieren.“ sagte der General. „Alles klar!“ sagten Kahlan und Percy zusammen. Als erstes stellte Percy draußen einen Tisch auf und sorgte mit dem General für Ordnung. In dieser Zeit holte Kahlan sich etwas zum Schreiben und setze sich an den Tisch. Als die Kämpfer in einer Reihe aufgestellt waren fing Kahlan an einen nach dem anderen auf zuschreiben. Spät am Abend wurden sie mit der Registrierung der anwesenden Kämpfer fertig und hatten rund 600 Kämpfer aus den 6 Reichen gezählt. Die Liste wurde erstmal gut weggelegt, in den Tresor vom General. Danach machten Kahlan und Percy noch einen Nachtspaziergang, bevor sie sich schlafen legten. Und der General arbeitete an einer großen Tabelle, wo später die Kämpfer Gruppiert werden konnten.

3 Tage später…

Als Kahlan und Percy am frühen Vormittag am südwestlichen Teil der Stadt vorbei kamen, sahen sie schon die neu angekommenen Krieger. Die beiden nahmen den Hintereingang, den der General ihnen vor ein paar Tagen gezeigt hatte. General Summer und Percy sorgten wieder für Ordnung und Kahlan nahm die Kämpfer auf und am Abend waren es rund 700 weitere Kämpfer, die erschienen waren. „So, mit denen von vor 3 Tagen haben wir jetzt gut 1300 Kämpfer, die helfen wollen den Feind zu vertreiben…“ fasste Kahlan zusammen. „Jetzt müssen wir schnell handeln. Der Feind wird nicht mehr lange still sitzen.“ sagte der General und die drei setzten sich an den Tisch und teilten die Kämpfer in 65 verschiedene Gruppen ein. Früh am nächsten Morgen wurden einige Stadtwachen damit beauftragt, die Kämpfer zu Informieren, wer mit wem in einer Gruppe war und wann und wo sich alle treffen sollen. Kurz nach dem Mittag hatten sich alle am Nordtor der Stadt versammelt und sich auch schon in den Gruppen zusammen gestellt. Dann kam auch schon der General Summer, auf seinem Streitross dazu und stellte sich vor die Kämpfer. „Seid gegrüßt edle Kämpferinnen und Kämpfer! Heute werden wir das Lager des Tyrannenlords angreifen! Jeder von euch hat spezielle Fähigkeiten. Nutzt sie! Und wir können siegreich aus dieser Schlacht zurückkehren! Auf gehts! Für Perfect World!“ sprach der General ermutigend „Für Perfect World!“ sagten die Kämpfer und alle marschierten in Richtung Norden zum Berg des Schildkrötengottes. Die Truppe hatte gerade den Orchideentempel passiert, da sahen sie schon die feindliche Armee, denn der Tyrannenlord hatte ebenso zum Angriff gerufen. Beide Anführer schauten was der Andere machte. Kahlan schaute nach rechts und links, um zu schauen, ob sie in der Mitte war und sie stellte fest, sie war in der Mitte „Kämpfer! Macht euch Kampfbereit!“ sagte der General und Kahlan ging paar Schritte vor und benutzte ihren Schutzzauber 'Krav Maga' auf allen Kämpfer. Anschließend sprach Kahlan noch 'Segen des Grünen' und 'Jagdruf'. Danach sprach Percy den Nutzzauber 'Kriegsbemalung'. Auch einige anderen aus Kahlan's Reihe sprachen ihre Gruppenzauber. Dann stiegen alle ab, die auf einem Pferd saßen und schickten es in Sicherheit, auch General Summer stieg ab. Danach setzten sich beide Seiten in Bewegung bis sie auf einander trafen und dann flogen auch schon die ersten Fernangriffe auf die Feinde. Auch die Feinde griffen an. Die Bogenschützen liesen ihre Pfeile mit Magie versetzt fliegen, die Seeker nutzten anfangs ihre Fernangriffe, wie 'Steinspalter' oder 'Battousai', die Zauberer sprachen ihre mächtigen Großangriffe wie 'Schwarzer Eisdrachenschlag' oder' Klingenböe'. Und als alle mehr oder weniger in einander standen kamen auch die Biestkrieger und Schwert- und Axtkämpfer mit ihren Nahangriffen zum Zuge. Gegen Mitternacht war der Anführer, der Tyrannenlord, besiegt. Durch die mächtige Heilmagie der Kleriker des Elfenvolkes hatten alle Kämpfer überlebt. Sie sammelten sich und bauten ihr Nachtlager auf.


Percy:
Meereskinder - Assasine
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#12225169 Mar 31, 2016 at 06:48 PM · Edited over 6 years ago
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Am nächsten Morgen wurde das Lager abgebaut und die Truppe war schon zum Großteil aufgebrochen, zurück nach Archosaur. Da verdunkelte sich der Himmel und die Natur wurde unruhig. Da tauchte ein riesiges Monster auf. Nur Kahlan, Percy und vier andere Kämpfer waren dageblieben, um die neue Bedrohung zu bekämpfen. Die Gruppe hatte sich kampfbereit gemacht und rannte auf das Monster zu und attackierten es mit allem was sie zu bieten hatten. Aber dieses Monster hatte es in sich, es schubste Kahlan und die anderen immer wieder weg, klaute ihre Schutz- und Nutz-zauber und heilte sich. Die Klerikerin kam nicht mehr aus dem Heilen und Nachbuffen heraus und auch Kahlan kam mit den Stellen der Heilpflanzen nicht nach. Um etwas Abhilfe zu schaffen, beschwörte Kahlan ein Wesen. Dieses Wesen hieß Erlösung und es sprach einen Schutzzauber auf die Gruppe, der die Angriffe des Monsters enorm abschwächte. Und die 6 kämpften und heilten was das Zeug hielt. Nach einigen Stunden hatten die 6 Kämpfer es geschafft das Monster zu besiegen und Kahlan sprach noch einmal den Heilzauber 'Wohlfühlnebel', damit sich die Gruppe nicht ganz so erschöpft fühlte. Danach sammelten sie alles zusammen und machten sich was zum Essen. „Wo kam das Vieh nur her?“ fragte der Biestkrieger. „Keine Ahnung, Haustiger.“ sagte der Krieger mit den Äxten. „Es muss jemand von gestern Beschworen haben…“ meinte die Klerikerin. „anders kann ich mir das nicht vorstellen…“ „Wir sollten den General Summer darüber informieren.“ sagte Kahlan und alle Stimmten zu. „Mmhh… wir haben und ja noch gar nicht vorgestellt…“ sagte der Mentalist. „Mein Name ist Qwalle und die reizende Klerikerin neben mir ist meine Frau Cindarella.“ „Mein Name ist Galactica.“ sagte der Kämpfer mit den Äxten. „Und das hier ist mein Kumpel Haustiger.“ und stupste ihn an. „Und ich heiße Kahlan und der Assassine an meiner Seite, ist mein Verlobter Percy.“ Und die 6 Unterhielten sich noch eine Weile, bevor sie nach Archosaur aufbrachen. Am Abend waren sie in Archosaur angekommen und die Gruppe ging direkt zu General Summer, um zu berichten, was nach der Abreise passiert war. „Ich bin froh, dass ihr Unversehrt zurück seid.“ sagte der General. „Wir befürchten, dass es erst der Anfang war…“ sagte Kahlan. „Das ist nicht gut… Ich werde Morgen früh ein paar Späher entsenden, um der Sache auf den Grund zu gehen und da die Feindliche Bedrohung erstmal weg ist, hab ich bereits die Ausgangssperre aufgehoben.“ sagte der General. „Ihr solltet euch erst mal erholen.“ fügte er noch hinzu, die Gruppe verabschiedete sich und ging. Cindarella und Qwalle zogen sich in eine ruhige Ecke zurück, Haustiger und Galactica machten die Stadt etwas unsicher und Kahlan und Percy haben weiter an den Vorbereitungen gearbeitet. In dieser Nacht träumte Kahlan von ihren Eltern. In diesem Traum zeigten Mysteria und Tristan ihr einen Versteckten Ort in der Nähe von ihrem Heimatdorf.

Am nächsten Morgen erzählte Kahlan Percy von ihrem Traum und sie packten ihre Sachen. Als sie aufbrechen wollten, kam ein Bote zu ihnen. „Guten Morgen, ihr sollt kurz zum General Summer kommen. Er wünscht alle zu sehen, die am Kampf teilgenommen haben.“ sagte der Bote. „Guten Morgen. Wann sollen wir denn zu ihm?“ fragte Kahlan. „Jetzt gleich.“ antwortete der Bote und ging zu den nächsten. Kahlan und Percy nahmen ihre Sachen und gingen zum General Summer. Als die letzten Kämpfer eintrafen, kam der General aus seinem Büro und stellte sich auf ein Podest. „Ich bin froh, alle einigermaßen Unbeschadet hier sehen zu können. Ihr alle habt Gestern gut gekämpft! Und dies soll nicht Unbelohnt bleiben. Deswegen habe ich einige Wachen damit beauftragt, euch eure Belohnung beim Verlassen der Stadt zu überreichen. Für die, die noch bleiben möchten, können es sich hier im Gebäude abholen.“ sprach der General Summer und wies auf das Gebäude hinter sich. „Ich hoffe, ich kann weiter auf euch Zählen, denn der Feind scheint noch nicht bezwungen zu sein.“ fuhr er fort. „Das können sie!“ sagten alle Kämpfer im Chor und jubelten dem General zu. Danach verteilten sie sich alle. Die einen gingen wieder nach Hause, andere suchten weitere Abenteuer und manche machten sich eine ruhige Zeit in Archosaur. Kahlan und Percy gingen zum südlichen Ausgang, um zum Heimatdorf von Kahlan zu gehen und jeder bekam von den Wachen einen kleinen Beutel, der voll mit Münzen war. Die beiden bedankten sich und machten sich auf den Weg. Nach 3 Tagesmärschen kamen sie an. Als sie ins Dorf gingen, war niemand zu sehen oder zu hören. Die beiden schauten sich im Dorf um, bis Chepi aus Kahlan's Haus kam. Chepi und Kahlan gingen auf einander zu und umarmten sich, auch Percy wurde von Chepi umarmt. „Es war sehr ruhig ohne dich. Ich freue mich, dass du wieder da bist, Kahlan.“ sagte Chepi. „Ich bin auch froh wieder zu Hause zu sein, aber wo sind denn alle?“ fragte Kahlan und Chepi fing an zu grinsen. „Kommt mit.“ sagte Chepi freudig und sie gingen zum Garten von Kahlan's Haus. Als die drei den Garten betraten, sahen sie nur einen festlich eingerichteten Garten und einen Banner mit der Aufschrift 'Willkommen zurück'. Kahlan und Percy gingen weiter in den Garten rein. Auf einmal flogen Luftschlangen und Konfetti durch die Luft und regneten über Kahlan und Percy, dann kamen aus allen Ecken die Dorfbewohner raus und freuten sich sehr, dass Kahlan wieder da war. Sie feierten und erzählten sich, was in den 4 Jahren so passiert war.

Am nächsten Morgen, nach dem Frühstück, machte sich Kahlan auf den Weg, um den versteckten Ort aus ihrem Traum zu suchen. Kahlan ging durch den Wald, so wie ihre Eltern es ihr im Traum zeigten. Nach einer Weile kam sie an einer Waldlichtung an und in der Nähe war eine verschlossene Höhle. Als Kahlan näher zum Höhleneingang ging, war sie auf einmal nicht mehr verschlossen. Vorsichtig untersuchte sie den Eingang und ging hinein. In der Höhle fand Kahlan viele, lang vermisste, Sachen aus ihrer Kindheit und jede Menge Sachen die ihren Eltern gehörten. An einer Seite fand Kahlan eine Truhe mit ihrem Namen darauf. Sie öffnete die Truhe und fand darin ein weißes Kleid und als sie das Kleid raus nahm, fiel ein Brief heraus. Kahlan legte das Kleid wieder in die Truhe und hob den Brief auf, öffnete ihn und las sich den Brief durch, der offensichtlich von ihrer Mutter war.

Meine liebe Tochter Kahlan,

ich hoffe, dass wenn du diesen Brief liest, es dir geht gut und dass du jemanden gefunden hast, mit dem du dein Leben teilen magst.

Das Kleid in der Truhe hab ich für dich genäht, für deine Hochzeit. Als ich es nähte warst du noch ein Kind und es war nicht einfach, es in der richtigen Größe zu fertigen. Es war immer mein Wunsch dich eines Tages in diesem Kleid zu sehen, aber mein Bauchgefühl sagte mir, dass dies nie der Fall sein wird… Ich weiss aber, dass du in diesem Kleid wunder schön aussehen wirst.

Was auch immer du vor hast, wohin auch immer dich dein Weg führen mag, ich werde dich solange unterstützen wie ich es kann.

Ich wünsche dir alles Gut auf all deinen Wegen.

Deine Mutter Mysteria

Danach steckte Kahlan den Brief wieder in den Umschlag und war sehr gerührt. Sie holte einen Rucksack und legte behutsam das Kleid darein und ein paar Accessoires tat sie auch in den Rucksack. Danach schaute sie sich noch einmal um und ging zurück ins Dorf. Als Kahlan nach Hause kam, roch es nach Essen, da kam Percy mit gefüllten Teller in den Händen aus der Küche und stellte sie auf den Tisch. Anschließend begrüßte er Kahlan und zusammen gingen sie zum Tisch. Beim essen erzählte Kahlan ihm, was sie im Versteck gefunden hatte, nur eine Sache lies sie weg und zwar das Kleid. Nach dem Aufräumen gingen die beiden in den Garten, setzten sich in die Abendsonne und redeten über ihre Hochzeitspläne. „Wie? Ihr wollt heiraten?“ fragte Chepi als sie zufällig am Garten vorbei kam und die beiden schauten sich erschrocken um. „Huch, ich wollte euch nicht erschrecken. Tut mir Leid.“ sagte Chepi weiter, ging in den Garten, setzte sich neben Kahlan und Percy und die beiden erzählten Chepi ihre Pläne. Als Percy ins Haus rein ging, um etwas zum Essen zu holen, fragte Chepi: „Und? Hast du schon ein Kleid?“ Kahlan grinste. „Ja, habe ich. Hatte vor ein paar Tagen einen Traum, wo meine Eltern mir eine versteckte Höhle gezeigt haben und heute war ich dort. Da hab ich jede Menge Sachen gefunden, die ich als Kind vermisst hatte und viele Sachen die meinen Eltern gehörten.“ „Jetzt weiß ich, warum Mysteria immer wieder durch den Wald lief…“ unterbrach Chepi murmelnd. „In dieser Höhle war auch eine Truhe… mit einem Brief und einem…“ Kahlan unterbrach den Satz, denn Percy war wieder da, aber Chepi konnte sich den Rest denken. „Das ist ja wunderbar!“ sagte Chepi freudig. „Ich möchte euch gerne bei den Vorbereitungen helfen.“ „Ich habe nichts dagegen.“ meinte Percy. „Ja, gerne.“ sagte Kahlan darauf freudig. „Ich freue mich schon darauf.“ sagte Chepi und sie unterhielten sich darüber bis spät in die Nacht.

Am nächsten Tag ging Percy nach Tellus und Kahlan probierte in der Zeit das Kleid ihrer Mutter an. Das Kleid passte Kahlan wie angegossen und ihr gefiel es, als Chepi zu Kahlan kam, war sie begeistert, wie schön Kahlan in dem Kleid aussah. „Du siehst zauberhaft aus, Kahlan.“ sagte Chepi freudig. „Danke.“ sagte Kahlan freudig darauf. „Alles passt und sitzt da wo es hingehört.“ stellte Chepi fest. „Und das, obwohl ich noch ein Kind war, als meine Mutter es nähte.“ sagte Kahlan und Chepi staunte nur. Danach zog Kahlan sich wieder um und legte das Kleid behutsam in den Schrank. Kahlan und Chepi gingen danach zu einem Blumenladen um sich schon mal eine Brautstrauß zu bestellen, danach suchten sie noch einen Friseur auf, der ihr eine passende Frisur zum Kleid machen sollte. Am Abend war alles soweit fertig, nur eine Frage blieb offen. „Wo wollt ihr denn Heiraten?“ fragte Chepi beim Abendessen. „Darüber haben wir uns auch schon den Kopf zerbrochen…“ meinte Percy. „Es gibt zu viele schöne Orte…“ murmelte Kahlan verträumt. „Mmhh… wie wäre es mit… Tellus?“ fragte Chepi. „Der Ort wo wir uns zum ersten mal trafen…“ murmelte Percy nachdenklich. „Ich finde den Vorschlag gut.“ sagte Percy nach einer Weile. Kahlan überlegte noch… sie war hin und her gerissen. Kahlan stand auf und ging zur Gartentür und schaute in den Nachthimmel. „Ihr habt ja noch Zeit.“ sagte Chepi. „Ich werde euch mal alleine lassen. Bis Morgen und gute Nacht.“ fügte sie freudig noch dazu und ging zur Tür. „Gute Nacht, Chepi.“ sagten die beiden und Percy begleitete Chepi zur Tür. „Mmhh… Tellus…“ murmelte Kahlan nachdenklich und Percy ging zu Kahlan, stellte sich hinter sie und umarmte sie. „Lass uns nicht noch länger darüber nachdenken. Der Vorschlag von Chepi ist eigentlich eine sehr gut Idee.“ sagte Percy und Kahlan drehte sich um. „Ja, ein sehr toller Vorschlag.“ sagte Kahlan freudig. „Dann soll unser Ort Tellus sein.“ meinte Percy und sie küssten sich.

Am nächsten Tag erzählte Kahlan Chepi, dass sie sich für ihren Vorschlag entscheiden hatten und zusammen mit Percy gingen sie nach Tellus, um ihr Ereignis anzumelden und um die letzten Vorbereitungen zu treffen.


Percy:
Meereskinder - Assasine
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#12561793 Jul 21, 2016 at 03:41 PM
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15 Tage später…

„Heute ist dein großer Tag, Kahlan.“ sagte Chepi freudig und half Kahlan sich fertig zu machen. „Ich kann es kaum abwarten, meinen Percy wieder zu sehen.“ sagte Kahlan aufgeregt, denn es ist in Perfect World Tradition, dass ein Paar was Heiraten möchte, sich 7 Tage lang nicht sehen darf. Deswegen hatte Chepi Percy nach Tellus geschickt, zu einer guten Bekannten und Kahlan blieb im Dorf. Gegen 10 Uhr war Kahlan fertig und stieg in die Kutsche, die seit einer Weile bereitstand, ein. Nach 5 Minuten kam Chepi dazu, mit dem Brautstrauß und überreichte an Kahlan. „Danke, Chepi. Danke für alles.“ sagte Kahlan und umarmte Chepi. Kurz darauf kam der Kutscher und setzte die 2 weißen Pferde vor der Kutsche in Bewegung. Die Fahrt dauerte etwa 1½ Stunden und ohne Schwierigkeiten kamen sie an der großen Kapelle an. Als erstes stieg Chepi aus, um die Ankunft der Braut anzu-kündigen. Einer der Diener ging rein und sagte dem Priester Bescheid. Der Priester ging in die Kapelle zum Altar, da wo auch Percy bereits wartete. Dann gab der Priester dem Boten ein Zeichen. Der Bote ging darauf hinaus, sagte Chepi Bescheid, dass Kahlan nun rein gehen durfte. Chepi ging zu Kahlan die noch in der Kutsche saß. „Komm, Kahlan. Es ist so weit“, sagte sie zu ihr. Kahlan atmete einmal tief durch, um die Nervosität etwas runter zubekommen und stieg aus. Danach öffneten die zwei Diener die Türen und Kahlan ging zusammen mit Chepi in die Kapelle, in den Vorraum. Nach dem die Diener die Türen wieder verschlossen hatten, machte Chepi den Schleier zurecht und machte die eine und andere Falte raus. Dann öffneten die Diener die Türen des Vorraumes zur Halle, Musik ertönte und alle eingeladenen Gäste standen auf. Kahlan schaute sich kurz um und schritt dann mit Chepi zum Altar. Vorne angekommen sagte Chepi: „Im Namen von Tristan, Kahlan's Vater, überreiche ich dir die Braut.“ und reichte Kahlan's Hand zu Percy. „Behüte seine Tochter.“ fügte sie noch hin zu. „Danke, das werde ich!“ sagte Percy und Chepi stellte sich an die Seite. „Du siehst zauberhaft aus, meine liebste Kahlan.“ sagte Percy verzaubert. „Danke.“ sagte Kahlan und wurde etwas rot im Gesicht.

Die Melodie verstummte, die Gäste setzten sich und der Priester trat hinter den Altar. Zuerst wurde ein Willkom-mensgebet gesprochen. „Herzlich Willkommen verehrtes Brautpaar, verehrte Gäste. Wir haben uns heute hier Versammelt, um diesem Paar den Weg in die Ehe zu ermöglichen. Vor 4 Jahren habt ihr euch zum ersten mal gesehen und stelltet fest, dass ihr den selben Schicksals-schlag hattet. Dabei habt ihr, euch entschieden, gemeinsam Nachzuforschen. Bei den Nachforschungen kamt ihr euch näher und es wurde Liebe daraus, die zu Beginn auf eine harte Probe gestellt wurde, aber diese führte euch nur weiter zusammen. Und heute habt ihr euch entscheiden den nächsten Schritt zu machen, den Schritt in die Ehe.“ las der Priester vor, danach wurde ein weiteres Gebet gesprochen. Als das Gebet zu Ende gesprochen war, ging Chepi hinter den Altar und las einen religiösen Text vor:

„Wenn einer alle Sprachen der Völker und sogar der Engel spricht, aber keine Liebe hat, ist er doch nur ein dröhn-ender Gong oder eine lärmende Pauke.
Wenn einer göttliche Eingebungen hat und alle Geheimnisse Gottes kennt, wenn er den Glauben hat, der Berge versetzt, aber ohne Liebe ist, hat das alles keinen Wert.
Wenn einer seinen ganzen Besitz verteilt und den Feuertod aus sich nimmt, aber die Liebe nicht hat, ist alles umsonst.
Wer liebt hat Geduld. Er ist gütig und ereifert sich nicht, er prahlt nicht und spielt nicht auf.
Wer liebt freut sich nicht, wenn der andere Fehler macht, sondern wenn er das Rechte tut.
Wer liebt, gibt niemals auf. In jeder Lage vertraut und hofft er für ihn. Alles nimmt er geduldig auf sich.
Liebe behält ihren Wert. Die Weisheit der Propheten wird ein Ende haben. Das Wissen um die göttlichen Geheimnisse wird ein Ende haben.
Denn unser Wissen und Reden erfasst von der Wahrheit nur einen kleinen Teil.
Wir werden einmal die ganze Wahrheitsehen.
Wir sehen jetzt nur ein Bild wie in einem Spiegel und können es nicht deutlich erkennen. Dann aber stehen wir Gott selbst gegenüber. Dann werden wir ihn erkennen, wie er und schon jetzt kennt.
Alles wird aufhören, nur Glaube, Hoffnung und Liebe nicht. Diese drei bleiben, aber die Liebe steht am höchsten.“

Nach dem Vorlesen des Textes ging Chepi zurück an ihren Platz und ein Lied wurde gesungen. Als das Lied zu Ende gesungen war, über nahm der Priester wieder das Wort. „Verehrtes Brautpaar, verehrte Gäste, nun ist die Zeit gekommen, für den wichtigsten Abschnitt dieser Zeremonie! So soll nun die Person sprechen, die mit diesem Bund nicht einverstanden ist, oder die Person soll auf ewig schweigen.“ sprach der Priester und wartete einige Minuten. Diese Minuten des Wartens kamen Kahlan und Percy wie eine halbe Ewigkeit vor. „Da alle schweigen, werde alle für euch sein, Kahlan und Percy. So legt nun euer Treuegelöbnis vor unserem Herrn ab.“ fuhr der Priester fort und die beiden drehten sich zueinander und schauten sich in die Augen. So begann Percy, „Ich, Percy, nehme Dich Kahlan, zu meiner angetrauten Ehefrau. Ich verspreche, Dir von nun an treu zu sein, in guten und schlechten Tagen, in Reichtum und Armut, in Gesundheit und Krankheit, dich zu lieben und ehren, so lange wir beide leben. Dies ist mein feierliches Gelöbnis.“ und hielt dabei die Hände von Kahlan behutsam fest. „Ich, Kahlan, nehme Dich Percy, zu meinem angetrauten Ehemann. Ich verspreche, Dir von nun an treu zu sein, in guten und schlechten Tagen, in Reichtum und Armut, in Gesundheit und Krankheit, dich zu lieben und ehren, so lange wir beide leben. Dies ist mein feierliches Gelöbnis.“ sagte Kahlan und konnte den nächsten Schritt nicht abwarten, aber sie geduldete sich. Alle Gäste und auch der Priester waren sehr gerührt von den Worten die Kahlan und Percy sprachen. „Die Worte des Gelöbnis sind gesprochen und gehört worden.“ sagte der Priester, Kahlan und Percy schauten ihn an und ein Junge kam nach vorne zum Priester, mit einen rotem Kissen in der Hand, wo die Ringe drauf lagen. Der Priester segnete die Ringe, danach reichte der Junge den beiden das Kissen und Percy nahm einen der beiden Ringe. „Nimm diesen Ring an dich, als Symbol meiner Liebe und Treue zu dir.“ sagte Percy und steckte den Ring an den Ringfinger ihrer rechten Hand, dann nahm Kahlan den anderen. „Nimm diesen Ring an dich, als Symbol meiner Liebe und Treue zu dir.“ sagte sie und steckte ihn an Percy's Ringfinger seiner rechten Hand. Danach drehten sich Kahlan und Percy wieder nach vorne. „Nun reicht mir gemeinsam eure Hände.“ sagte der Priester und die beiden reichten ihre darauf ihre Hände zusammen nach vorne. Der Priester legte seine Hand darüber und sprach: „Gott der Herr, hat euch Kahlan und Percy, als Frau und Mann verbunden. Er ist treu, er wird zu euch stehen, um das Gute das er begonnen hat, an euch zu binden. Im Namen Gottes und seiner Kirche, bestätige ich den Ehebund den wir heute vor ihm geschlossen haben. Sie, unsere Trauzeugen, aber auch sie alle, sind Zeugen, dieses Heiligen Bundes. Was Gott verbunden hat, dass darf niemand trenne.“ Der Priester nahm seine Hand zurück und sagte dann zu Percy: „Nun dürft ihr eure Braut küssen.“ Dies lies Percy sich nicht zweimal sagen. Er trat einen Schritt zu Kahlan, berührte sie sanft am Hals und küsste sie. Diese Kuss war so aufregend, wie ihr erster. In diesem Moment fingen ihre Amulette an zu leuchten und die beiden spürten neue Kräfte in sich, die Fähigkeiten des anderen. Dann fingen auch die Glocken an zu leuten und die Gäste jubelten und applaudierten. Nach dem Kuss gratulierte der Priester und die Messdiener dem Brautpaar. Danach gingen Kahlan und Percy gemeinsam aus der Kapelle gefolgt von Chepi und nach und nach den Gästen. Draußen angekommen fing es an weiße, rote und rosane Rosenblätter zu regnen und es jubelten und applaudierten noch mehr Freunde und Verwandte, die draußen gewartet hatten. Kahla und Percy freuten sich sehr über den Empfang vor der Kapelle und küssten sich. Da kamen Galactica und Haustiger auf die beiden zu mit einer Einladung. „Wir möchten euch in unsere Fraktion, die ✩Templer✩, einladen.“ sagte Haustiger und Galactica überreicht ihnen einen Umschlag. „Danke schön.“ sagte Kahlan. „Schön das ihr kommen konntet.“ sagte Percy freudig. „Wir danke für die Einladung.“ erwiderten Galactica und Haustiger freudig. „Wo sind denn Cindarella und Qwalle?“ fragte Kahlan neugierig. „Sie sind schon vorgegangen.“ meinte Galactica. „Percy. Da sind zwei Leute, die dich gerne sprechen möchten.“ sagte Chepi und Percy schaute sich um. Da entdeckte er, ihm zwei bekannte Gesichter. „Es war nicht einfach die Zwei, die dich aufgezogen haben, zu finden.“ sagte Chepi als sie zu den beiden gingen. „Das sind also deine Zieheltern?“ fragt Kahlan. „Ja… Kira und Diego… sie nahmen mich zu sich und sie waren es, die mir sagten meine Eltern seien Tot… aber beweisen konnten sie es bis heute nicht…“ sagte Percy leicht bedrückt. „Mmhh? Freust du dich nicht sie wieder zusehen?“ fragte Chepi etwas verwundert und Percy blieb stehen. „Wir haben uns jetzt 7 Jahren nicht mehr gesehen und sind im Streit auseinander gegangen. Dies werde ich nie vergessen…“ antwortete Percy. „Und das du sie kaum finden konntest, Chepi, liegt daran das sie wahre Untertauch-Meister sind.“ fügte er noch hinzu und dann standen Percy's Zieheltern vor ihnen. Wortlos ging Kira zu Percy und umarmte ihn. „Lange nicht gesehen, mein Junge. Du hast mir gefehlt!“ sagte sie dann. Sie war froh Percy gesund und munter wieder zu sehen. Auch Diego war froh darüber nur Percy konnte sich nicht darüber freuen. Er befreite sich aus Kiras Armen und ging einen schritt zurück. Ohne ein weiteres Wort zogen sich Kira und Diego zurück und beschlossen ihn später auf zu suchen. Kahlan und Chepi schauten ihn leicht verwirrt. „Ich dachte du würdest dich freuen sie wieder zu sehen…“ sagte Chepi mit leiser Stimme. „Nicht wirklich… nicht nach dem was sie getan haben. Aber dies ist Vergangenheit… lasst uns lieber an Heute und unsere Zukunft denken.“ meinte Percy. „Außerdem werden wir sie früher oder später eh wieder sehen.“ fügte er dann noch hinzu. „In Ordnung, dann wollen wir mal die Party starten lassen! Auf in den Schlosspark!“ sagte Chepi voller Tatendrang. Die Kinder stellten sich rechts und links an den Weg der zum Schlosspark führte und warfen Blütenblätter über Kahlan und Percy als sie vorbei kamen. Im Schlosspark angekommen, wurden Kahlan, Percy und die Gäste vom König und seinem Sohn in Empfang genommen. „Herzlich Willkommen in meinen Schlosspark! Und alles gute für eure gemeinsame Zukunft!“ sprach der König. „Lasst euch feiern und genießt den Spaß!“ sagte der Prinz freudig. Nach einer kurzen weile, verließen der König und sein Sohn die Feier und Chepi hatte die ganze Organisation der Feier in die Hände genommen, was ihr große Freude bereitete. Alle feierten ausgelassen die Hochzeit von Kahlan und Percy und sie ging bis in die späten Abendstunden.


Percy:
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